Samsung NP530U3C A0LDE - Ultrabook für Bildbearbeitung (Nikon D5200 RAW 24 MP)

Die Zeiten, in denen Software-Anwendungen die Hardware schneller in die Knie gezwungen haben, sind schon lange vorbei. Wer kein Computer-Spieler ist oder rechenintensive Anwendungen wie Videoschnitt nutzt, der hat mehrere Jahre Freude an der erworbenen Hardware. Für alltägliche Aufgaben wie Surfen im Internet, Multimedia, Office oder einfache Spiele sind selbst ältere PC-Systeme brauchbar. Das war letztendlich der Grund dafür, dass das in diesem Artikel zu ersetzende Lenovo 3000 V200 Notebook (Kaufdatum Sommer 2008, Core 2 Duo 2,0 GHz, 2 GB RAM) nach 5 Jahren immer noch zuverlässig seinen Dienst als Haupt-PC-System erledigte. Bis dato gab es schlicht keinen Grund, das Notebook zu ersetzen, da alle Aufgaben gemeistert werden konnten. Gründe wie "ich brauche mal was neues, da es schneller und moderner ist" oder "die neuesten Benchmarks und Leistungstests zeigen, dass..." zählen nicht, denn jeder Anwender sollte sich individuell fragen: ist die Leistungsfähigkeit für die Anwendungen, die ich nutze, ausreichend oder nicht? Wer diese Frage in der Praxis ehrlich beantwortet, stellt meistens fest, dass der Rechner noch lange nicht an seine Grenzen gestoßen ist.

Samsung NP530U3C (A0LDE) Ultrabook für Bildbearbeitung von Nikon D5200 RAW-Bildern

Doch irgendwann kommt der Tag, wenn der treue und langjährige Begleiter an seine Grenzen stößt. Hin und wieder waren es die Windows-Updates und der Virenscanner, die das Arbeiten zur Qual machten. Doch damit konnte man sich arrangieren, so waren diese Leistungsengpässe nur vorübergehend. Auch mit der vielleicht etwas langsamen Videobearbeitung im Windows Movie Maker  oder immer länger dauernden Kompilier-Zeiten unter Linux Gentoo konnte man sich anfreunden, da all die anderen anstehenden Aufgaben gemeistert wurden. Letztendlich war es eine Nikon D5200 Spiegelreflexkamera, welche das Ende des alten Lenovo-Notebooks besiegelte. Ein 24 Megapixel Bild im RAW-Format (Nikon View NX 2) zu bearbeiten gestaltete sich als unerträgliches Geduldsspiel, so dass es Zeit für ein neues und leistungsfähigeres Notebook wurde.

Dieser Artikel aus der Serie PC-Des-Monats wird zum Anlass genommen, nicht nur ein bestimmtes (Ersatz-)Notebook vorzustellen, sondern den gesamten Weg beginnend bei der Analyse der Leistungsengpässe über die Definition der eigenen Ansprüche / Anforderungen bis hin zur Produktsuche in den schier endlos scheinenden Angeboten der Online-Welt aufzuzeigen. In Kombination mit einem vielleicht etwas lockeren und unterhaltsameren Schreibstil aus Sicht eines Administrators bzw. Hardware-Enthusiasten fällt dieser Artikel umfangreicher als die zuvor vorgestellten PC-Systeme.

Arlt Computer - Online Hardware Shop aus SüddeutschlandUm die Spannung nicht bis zum Ende dieses Artikels hochzuhalten, für welches Notebook sich entschieden wurde, wird das Geheimnis vorweg gelüftet. Das Ultrabook, welches das alte Lenovo Notebook ersetzt, ist ein Samsung NP530U3C (A0LDE), welches freundlicherweise von dem Online-Händler ARLT Computer zur Verfügung gestellt wurde. Samsungs Ultrabook der NP530-Serie gibt es in verschiedenen Hardware-Ausführungen.

Technische Eckdaten des Samsung NP530U3C (A0LDE) Ultrabook

  • CPU: Intel Core i7 3517U (1,9 GHz, 17 Watt)
  • RAM: 8 GB DDR-3 PC1600
  • Grafikkarte: Intel HD 4000
  • Festplatte: 128 GB SSD
  • Display: 13,3 Zoll (matt)
  • Gewicht: 1,5 kg

Beginnen wir nun mit der ausführlichen Erklärung, aus welchen Gründen sich genau für dieses Modell entschieden wurde. Anschließend wird der Betrieb unter Windows 8 unter die Lupe genommen. Wer der Einsatz von Linux plant, dem sei die Fortsetzung dieses Artikels ans Herz gelegt: Ubuntu 13 Installation auf Samsung NP530U3C A0LDE Ultrabook

Leistungsanforderungen definieren

Man könnte jetzt denken, dass die Suche nach einem geeigneten Notebook für einen Administrator und Site-Admin von PC-Erfahrung.de ein Kinderspiel ist. Wer tagtäglich mit der Materie in Verbindung kommt, der schüttelt ein passendes Notebook aus dem Ärmel. Aber das Gegenteil ist der Fall: es wird akribisch nach dem besten Angebot gesucht, die technischen Daten tiefgreifend analysiert und tage- bis wochenlang verglichen. Ein spontaner Kauf im Elektromarkt nebenan wird es wahrscheinlich niemals geben.

Natürlich möchte man eine solche Recherche in der Tiefe niemanden zumuten, was in diesem Artikel nicht geschehen wird. Trotzdem ist es besonders wichtig, seine persönlichen Anforderungen und Erwartungen zu definieren. Konkret stellen sich die Fragen: "Mobilität: wo nutze ich das Notebook und muss es mobil sein?", "Leistung: welche Programme nutze ich und welche Hardware wird dafür benötigt? " und "Preis: wie viel Geld möchte ich für das Gerät ausgeben?". Darauf aufbauend kann die Suche beginnen.

Die erste Frage bzgl. der Mobilität wird oftmals mit einer viel zu geringen Aufmerksamkeit betrachtet, da viele primär auf die Leistung oder den Preis achten. Wer aber das Notebook nicht nur am heimischen Büroarbeitsplatz nutzt, für den sind Maße und Gewicht ein entscheidendes Kaufkriterium. Das Problem bei der Sache: je kleiner die Geräte werden, desto langsamer ODER desto teurer werden die Geräte. Wie das magische Dreieck in der Vermögensberatung (Rendite, Liquidität und Sicherheit) muss an dieser Stelle die optimale Kombination aus Mobilität, Leistung und Preis gefunden werden.

Hier wie gewohnt die Klassifizierung des PC des Monats Juli 2013, welche als primäre Zielvorgaben gelten:

Kategorie: Workstation / Multimedia / Office
Klasse: Mittelklasse bis High-End
Architektur: Notebook-PC
Preis (max.): 800€
Anforderung: Hohe Mobilität (geringes Gewicht, kleine Maße), überdurchschnittliche Leistung, Bildbearbeitung (24 MP RAW Bilder einer Nikon D5200), Videoschnitt

Manchmal ist es gar nicht so einfach, die Leistungsanforderungen zu definieren. Hierfür ist der Artikel Leistungsanforderungen von PC-Anwendungen zu empfehlen, indem beschrieben wird, welche Hardware-Komponenten (Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte usw.) von welchen Anwendungen besonders gefordert werden.

RAW-Bildbearbeitung einer Nikon D5200 Spiegelreflexkamera: CPU und RAM sind gefragt

In diesem Fall wird das Notebook u.a. dazu genutzt, die großen Datenmengen einer Nikon D5200 im RAW-Format zu entwickeln. Die dafür genutzte Anwendung Nikon ViewNX2 oder Adobe Photoshop fordern vor allem den Prozessor und sind sehr speicherhungrig. Ein schneller Prozessor und ausreichend viel Arbeitsspeicher sind ein absolutes Muss, wohingegen auf eine schnelle Grafikkarte verzichtet werden kann. 

Grundsatz-Frage: Ultrabook, Note-/Netbook oder Tablet-PC

Einer der wichtigsten Anforderung ist Maße und Gewicht in Kombination mit einer hohen Leistungsfähigkeit. Was bringt mir das schnellste Notebook, wenn ich es unterwegs nur beschränkt benutzen kann, weil es ein 17" Display hat, kaum in den Rucksack passt und über 3kg wiegt? Ein Notebook muss mit Mobilität und mit langen Akkulaufzeiten punkten, ansonsten ist wahrscheinlich der klassische Desktop-PC eine bessere Alternative. Wird der Rechner überwiegend zu Hause genutzt, zeichnet sich der Desktop-PC durch ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis (da keine "Spezial"-Komponenten notwendig) und einfache Aufrüstbarkeit aus.

Das Ultrabook verwandelt sich zum Arbeitsplatz-PC
Unterwegs ist weniger Display und Gewicht vorteilhaft.
Zum längeren Arbeiten bedient man das Notebook mit Maus, Tastatur und separatem Monitor.

In diesem Artikel wird große Priorität auf Mobilität gelegt. Das Notebook soll auch mal im Urlaub oder auf Reisen schnell in den Rucksack verstaut werden können und dabei nicht den Rücken unnötig belasten. Denkbar ist auch eine Foto-Tour mit der Nikon D5200 DSLR und einem Zelt im Gepäck, um unterwegs die Bilder zu bearbeiten. Zu Hause am heimischen Arbeitsplatz wird das Notebook bei längeren Sitzungen einfach an einen externen Monitor, Maus und Tastatur oder einer Dockingstation angeschlossen. Zusammengefasst gilt das Motto: "bei Gewicht und Maße ist weniger mehr!".

Netbook: nicht geeignet (zu langsam)

Der erste Gedanke in Sachen Mobilität und Akkulaufzeit fällt auf die günstigen Netbooks. Aber vergesst diesen Gedanken bitte sofort wieder, denn Netbooks sind schlicht zu langsam. Die beschränkte Leistungsfähigkeit von Intels Atom, den ARM-Prozessoren oder entsprechende AMD-Pendants sorgen selbst bei einfachen Anwendungen wie Youtube-Videos oder Office für Frust. Der günstige Preis hat einen großen Haken, denn die Hardware ist einfach unbrauchbar. Bildbearbeitung mit Daten aus einer Nikon D5200? Undenkbar! Nicht mal ansatzweise.

Tablet-PC: nicht geeignet (zu langsam, einfache Software)

Der Boom bei Tablet-PCs ist einerseits nachvollziehbar, anderseits sorgt es für Kopfschütteln. Ein Tablet-PC ist nichts Halbes und nichts Ganzes: bei der Software handelt es sich um vereinfachte Apps, die auch auf Smartphones eingesetzt werden. Aber wer möchte schon die beschränkte App-Version einer "richtigen" Software nutzen? Die Leistung ist aufgrund der erwünschten (extrem) langen Akkulaufzeit für erweiterte Aufgaben erneut absolut unbrauchbar. Jedes 5 Jahre alte PC-System ist schneller als ein moderner Tablet-PC. Außerdem sind Anschlüsse für Peripherie (Tastatur, Maus, USB usw.) Mangelware.

Der Gewinner des Tablet-Booms sind die wieder mal die Hersteller, denn so erhielt in nahezu jedem Haushalt ein weiteres, zusätzliches Elektro-Gerät Einzug. Neben Smartphone und PC nämlich ein "nur-zum-Surfen-auf-der-Couch"-Gerät. Auch wenn viele Befürworter mit geringem Gewicht und langer Laufzeit argumentieren, bleibt die Daseinsberechtigung fraglich.

Notebook: bedingt geeignet (i.d.R. zu groß und schwer)

Der Klassiker ist und bleibt das Notebook, welches einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Mobilität bietet. Da hier nicht stromsparendsten und effizientesten Komponenten notwendig sind, stimmt auch der Preis. Daher käme auch ein Notebook in Frage. Das Problem aber ist, dass die meisten Notebooks relativ groß und schwer sind. Das Display beträgt in der Regel mindestens 15 Zoll und das Gewicht liegt zwischen 2,3 und 3,0 kg. Somit sind Notebooks auch keine wirklichen Reisebegleiter.

Die Lösung: Ultrabook

Ein Ultrabook kombiniert die Mobilität eines Tablet-PCs/Netbooks mit der Leistungsfähigkeit eines Notebooks. Voraussetzung: man wählt leistungsstarke Komponenten, denn auch bei Ultrabooks gibt es Unterschiede. Die besondere Anforderung an die extrem dünnen und leichten Ultrabooks ist, dass Komponenten wie Prozessor extrem stromsparend und gleichzeitig leistungsfähig sein sollen (Stichwort Ultra-Low-Voltage). In der Computerwelt bedeutet dies die Quadratur des Kreises, da mehr Leistung in der Regel mit einer höheren Energieaufnahme einhergeht. Hersteller wie Intel lassen sich solche Alleskönner gut bezahlen und wer da am falschen Ende spart, indem er stromsparende "Nixkönner" ins Boot holt, der findet sich schnell auf dem Niveau der zuvor erwähnten Netbooks und Tablet-PCs wieder. Nicht ohne Grund geistern Meinungen im WWW herum, dass Ultrabooks viel zu langsam seien.

In diesem Artikel wird gezeigt, wie man die Hardware-Rosinen findet, so dass das Ultrabook eine zufriedenstellende Leistung mit sich bringt.

Notebook-Vergleich aktueller Ultrabooks und Mainstream-Modelle

Wie beginnt ein Administrator bzw. Site-Admin eines Hardware-Portals die Suche nach einem geeigneten Ultrabook bzw. Notebook? Er durchsucht das Web nach aktuellen Angeboten und notiert die wichtigsten technischen Daten, um die Angebote besser miteinander vergleichen zu können. Denn auch der Computer-Nerd unter uns kennt den aktuellen Markt nicht auswendig und eine strukturierte Nebeneinanderstellung der zentralen Features hilft bei der Auswahl. So eine Tabelle mit Angeboten ist aber nicht nur für Experten sinnvoll.

AusgangsmodellGekauft1.2.3.4.5.6.7.8.
Lenovo
3000
V200
Samsung
NP530U3C
- A0LDE
Acer Aspire
S3-391-
33214G52ADD
Samsung
530U3C A0S
Ultrabook
Sony Vaio
SVS131
3H1E/S
Sony Vaio
SVE14A2
X1E/H
Samsung
510R5E
- S01DE
Samsung
NP530U4C
- S03DE
Samsung
350V5C
- S0E
Samsung
NP530U4E
- S02DE
Preis---770,00 €649,00 €699,00 €799,00 €599,00 €679,00 €849,00 €699,00 €699,00 €
Prozessor
CPUCore 2 Duo
T7300
Core i7
3517U
Core i3
3217U
Core i5
3317U
Core i3
3120M
Core i5
3210M
Core i5
3210M
Core i7
3517U
Core i7
3630QM
Core i5
3337U
Takt / Kerne2,0 GHz / 21,9 GHz / 21,8 GHz / 21,7 GHz / 22,5 GHz / 22,5 GHz / 22,5 GHz / 21,9 GHz / 22,4 GHz / 41,8 GHz / 2
Boost---3,0 GHz---2,6 GHz---3,1 GHz3,1 GHz3,0 GHz3,4 GHz2,7 GHz
TDP35 Watt17 Watt 17 Watt 17 Watt 35 Watt35 Watt35 Watt17 Watt 45 Watt17 Watt
CPU-Score120038002280 3116 33003830383038007769 3145
 Speicher
RAM2 GB8 GB4 GB 8 GB6 GB6 GB8 GB8 GB8 GB4 GB
Festplatte120 GB
IDE
128 GB
SSD
500 GB
S-ATA
500 GB
S-ATA
500 GB
S-ATA
750 GB
S-ATA
1000 GB
S-ATA
500 GB
S-ATA
1000 GB
S-ATA
500 GB
S-ATA
Flash-
Speicher
------20 GB24 GB----------24 GB---20 GB
Display
Diagonale12,1"13,3"13,3"13,3"13,3"14,1"15,6"14,1"15,6"14,1"
Typglänzendmattglänzendmattglänzendglänzendmattmattmattmatt
 Grafikkarte
ModellIntel
3000
Intel
HD 4000
Intel
HD 4000
Intel
HD 4000
Geforce
GT 640M
Radeon
HD 7670M
Radeon
HD 8750M
GeForce
GT 620M
Radeon
HD 7670M
Radeon
HD 8750M
Platz106.106.106.73.35.101.73.35.
 Gewicht und Maße
Gewicht18001450g1360g1520g1720g2300g2100g1810g2500g1770g
Höhe311817 18 242323213319
Breite301315323315330341376333373338
Tiefe220219219219225245248230243234
 Akkulaufzeit
4 Std.7 Std.5 Std.7 Std.8 Std.6 Std.5 Std.9,5 Std.
 Betriebssystem
O.S.Windows VistaWindows 8Windows 8Windows 8Windows 8Windows 8Windows 8Windows 8Windows 8Windows 8
 
URL@samsung@arlt.com@artl.com@artl.com@artl.com@artl.com@artl.com@artl.com@artl.com

Wie war die Vorgehensweise bei dieser Tabelle? In Abhängigkeit der zuvor gesetzten Anforderungen wurden die wichtigen Merkmale aufgeschrieben. Da wir das Notebook vor allem für die Bildbearbeitung benötigen, liegt der Schwerpunkt beim Prozessor, dem Arbeitsspeicher und der Festplatte. In Sachen Mobilität interessieren uns Gewicht, Maße, Display und Akkulaufzeit.

In der ersten Spalte dient das altgediente Lenovo-Notebook als Referenz, denn hiermit erhalten wir ein perfektes Gegenbeispiel, welches wir wie unsere Westentasche kennen. In Spalte 2 ist übrigens das Samsung Ultrabook, für das sich letztendlich entschieden wurde. Die anderen Modelle sind typische Hardware-Kombinationen, die in aktuellen Angeboten verwendet werden.

Nachdem einige Angebote gefunden, die technischen Daten in der Liste erfasst wurden und man sich automatisch mit den Vor-/Nachteilen der einzelnen Komponenten beschäftigt hat, kann man die technischen Daten bewerten. In diesem Beispiel wurde mit den Farben Grün und Orange gearbeitet. Die grünen Werte werden als besonders gut/geeignet, die orangen Werte als besonders schlecht/ungeeignet eingestuft.

In folgenden Abschnitten werden die verbauten Komponenten in Bezug auf diese Tabelle erläutert.

Produktbilder, Handling und Größe - Samsung NP530U3C (A0LDE)

Mobilität bedeutet, dass das Ultrabook klein, flach und leicht ist. Das heißt konkret, dass ein klassisches Notebook mit seinem vergleichsweise hohen Gewicht (> 2,3kg) und seinen großen Maßen (> Breite x Höhe: 350 x 250mm) ausscheidet.  Bei der Höhe liegen die meisten Notebooks bei über 30mm, so dass das gesuchte Objekt deutlich darunter liegen sollte. Von Vorteil erwies sich das alte Lenovo-Notebook als Referenz, so dass man die Maße der Vergleichsangebote besser abschätzen und vergleichen konnte.

Auch wenn es die Suche deutlich erschwert hat: die kompakten Maßen und das geringe Gewicht des Samsung NP530U3C (A0LDE) sind sehr angenehm. Das Ultrabook liegt leicht in einer  Hand, lässt sich problemlos in der Arbeitstasche verstauen. Dabei ist es mit weniger als 18mm extrem flach. Normale Notebooks sind mindestens doppelt so. Auch die stromsparenden Komponenten haben den netten Effekt, dass das Ultrabook extrem leise ist.

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte:

Samsung 5 Ultra NP530U3C in der Fronansicht mit Windows 8
Samsung 5 Ultra NP530U3C in der Fronansicht mit Windows 8
Samsung 5 Ultra NP530U3C aus der Vogelperspektive - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Samsung 5 Ultra NP530U3C aus der Vogelperspektive
Seitenansicht (re.) mit den Anschlüssen: USB 3.0, LAN, HDMI, Mikro, Mini - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Seitenansicht (re.) mit den Anschlüssen: USB 3.0, LAN, HDMI, Mikro, Mini
Seitenansicht (li.) mit den Anschlüssen: USB 2.0 und MicroSD-Slot - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Seitenansicht (li.) mit den Anschlüssen: USB 2.0 und MicroSD-Slot
Das Ultrabook ist flach wie eine Zeitschrift. Eine C't wäre in diesem Beispiel genau so hoch - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Das Ultrabook ist flach wie eine Zeitschrift. Eine C't wäre in diesem Beispiel genau so hoch
Die Höhe im Vergleich zu einer 2 Euro Münze - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Die Höhe im Vergleich zu einer 2 Euro Münze
Wenig Gewicht sorgt für ein gutes Handling - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Wenig Gewicht sorgt für ein gutes Handling
Vergleich der Maße zwischen Zeitschrift und Ultrabook - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Vergleich der Maße zwischen Zeitschrift und Ultrabook

Mattes Display: entspiegelt, aber Pixelraster und IPS-Kristalleffekt

Das Display ist einer der wenigen Sorgenkinder beim Samsung Ultrabook, wobei dies ein generelles Problem im Notebook-Markt ist. Vorweg gesagt haben nahezu alle Notebook-Displays ein vergleichsweise schlechtes Display und selbst die hochwertigen Sony-Notebooks sind qualitativ gleichwertig. Das Samsung NP530U3C (A0LDE) hat also ein für die Marktverhältnisse gutes, aber für das geschulte Adlerauge des Administrators und Hobby-Fotografen ein minderwertiges Display. Wir leben in einer Zeit der hochauflösenden Smartphone-Displays, in denen Pixel-Treppen oder Pixel-Raster kaum wahrnehmbar sind und man mit dem Auge so nah wie möglich herangehen kann, ohne Qualitätseinbußen feststellen zu können. Von einer solchen Smartphone-Display-Qualität sind Notebook-Displays meilenweit entfernt! Die einzige Ausnahme bilden die neuen Retina-Displays in Apples MacBook Air.

Mattes Display des Samsung Ultra 5 NP530U3C: für Bildbearbeitung nur bedingt brauchbar
Mattes Display des Samsung Ultra 5 NP530U3C: für Bildbearbeitung nur bedingt brauchbar

Beginnen wir aber zuerst mit dem positiven Aspekten des Samsung Ultrabooks: das Display ist 13,3 Zoll groß und die Auflösung beträgt 1366x768. Die Auflösung könnte höher sein, was aber wieder nachteilig ist, da die Schrift zu klein wird. Samsung verwendet ein mattes bzw. entspiegeltes Display, was sich vor allem außerhalb im Freien oder in schlecht beleuchteten Räumen (Lichtquelle von hinten) positiv bemerkbar macht. Gerade bei dunklen Hintergründen stören bei glänzenden Display die Spiegelungen aus der Umgebung. Letzteres kann sehr deprimierend sein, wenn man nach einer überarbeiteten Nacht am nächsten Morgen das Notebook einschaltet und im Notebook-Display sein verschlafenes Gesicht sehen muss. Bei einem matten Display gehört dies der Vergangenheit an. Durchzechte Nächte können also ohne Rücksicht auf die eigene Psyche kommen.

Des Weiteren ist das Display des Samsung Ultrabook ausgesprochen hell und im Vergleich dazu wirkt das alte Lenovo-Notebook ziemlich verdunkelt. Somit kann das Samsung Ultrabook auch in der sommerlichen Mittagssonne genutzt werden, was beim Lenovo-Notebook mit seinem glänzenden Display schier unmöglich war.

Alles in allem sind dies positive Attribute und man stellt sich nun ernsthaft die Frage, warum der Erfasser dieses Artikels letztendlich ein doch so negatives Fazit über das Display abliefert. Nachvollziehen kann man diese Meinung, wenn man ein hochauflösendes Display eines modernen High-End-Smartphones (bsp. Samsung Galaxy S2/S3/S4) oder das Retina-Display eines Mac Book als Vergleich nimmt. Dagegen wirken generell alle Notebook- und externe TFT-Displays wie klobige, verpixelte Ur-Ahnen aus alter Vorzeit. Geht einfach mal in einen Elektronikhandel und überzeugt Euch selbst.

Pixelrauschen, -treppchen bzw. -raster

Problem Nr. 1 ist, dass Pixel-Rauschen und -Treppchen deutlich sichtbar sind. Runde Icons wirken unscharf und die Pixel sind klar zu erkennen. Besonders auffällig ist der Windows 8 Startscreen, bei dem die Schrift und die Kacheln grauenvoll aussehen. Nicht ganz so dramatisch ist die Schrift in Dokumenten (Word) oder auf Webseiten. Unter uns 3D-Spielern würde man nun Anti-Aliasing aktivieren. Bei Farbverläufen oder größeren Farbflächen wird eine Art Pixelraster sichtbar, was alles in allem bei der Bildbearbeitung störend wirkt, da man sehr auf Details konzentriert ist. Das gelbe T-Shirt hat schnell den optischen Eindruck eines gehäkelten Strick-Pullovers, um es etwas überspitzt auszudrücken.

IPS-Kristalleffekt

Problem Nr. 2 ist der so genannte IPS-Kristalleffekt, der durch die Entspiegelung bzw. der aufgeklebten Folie entsteht. Beschreiben lässt sich dieser Effekt bei hellen oder weißen Hintergründen. Hier ist ein feines Glitzern zu erkennen, was ebenfalls störend wirkt. Besonders auffällig ist es bei sich langsam bewegenden Dingen, beispielsweise einer Dia-Show. Enthält ein Foto eine größere homogene Farbfläche und wird (Dia-Show typisch) leicht bewegt, so ist bei den Farbflächen dieses Glitzern und leichte Rauschen deutlich sichtbar. Nicht wirklich erwünschenswert. Nicht ohne Grund kursieren im Internet Anleitungen von geplagten Anwendern, welche waghalsig die Folie ihres Display abziehen. Ohne Worte!

Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass dies ein allgemeines Phänomen und nicht Samsung spezifisch ist. Gerade für Anwender, die intensiv Bildbearbeitung betreiben, ist diese Information aber dennoch nützlich. Außerdem hat der Test unter Linux Ubuntu gezeigt, dass seitens des Betriebssystems ein wesentlicher Einfluß entsteht. Das Farbmanagement von Ubuntu und die Darstellungs von Fenstern, Texten usw. ist um Längen besser als unter Windows 8.

Gerade die Umstellung von einem glänzenden auf ein mattes Display sorgt für einen ersten leichten optischen Schock, der dadurch verschärft wird, dass man bei einem kleinen Ultrabook eine sehr geringe Distanz zum Display hat. Es sei aber gesagt, dass das menschliche Auge 10-14 Tage benötigt, um sich an neue Eindrücke zu gewöhnen. Bereits die Tage, in denen der Artikel entstanden ist, konnte sich das Auge immer mehr mit dem neuen Display-Typen arrangieren.

Außerdem: wer betreibt Bildbearbeitung hauptsächlich an einem 13 Zoll Display? Nur die wenigsten und daher wird das Ultrabook sehr wahrscheinlich an einen externen TFT angeschlossen.

Helles und klares Display. Hier der Vergleich mit dem glänzenden Display des Lenovo 3000 V200 - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Helles und klares Display. Hier der Vergleich mit dem glänzenden Display des Lenovo 3000 V200
Weiterer Vergleich, der die Helligkeitsunterschiede verdeutlichen - Samsung 5 Ultra NP530U3C
Weiterer Vergleich, der die Helligkeitsunterschiede verdeutlichen
Die Auflösung bzw. Qualität des Samsung 5 Ultra NP530U3C schlecht, maximal befriedigend. Pixelrauschen und der Glitzereffekt sind deutlich sichtbar. Hier spielt Apples Retina Display in einer ganz anderen Liga.
Die Auflösung bzw. Qualität des Samsung 5 Ultra NP530U3C schlecht, maximal befriedigend. Pixelrauschen und der Glitzereffekt sind deutlich sichtbar. Hier spielt Apples Retina Display in einer ganz anderen Liga.

Tastatur: angenehm leichte Tasten

Der Eindruck zur Tastatur ist positiv. Die Tasten sind flach und lassen sich sehr leicht drücken, so dass man ein sehr angenehmes Schreibgefühl hat. Kurz gesagt: man muss nicht so sehr in die Tasten hauen.

Praktisch ist die FN-Taste, um das Notebook in den flüsterleisen Modus umzuschalten. Hierbei wird der Lüfter quasi abgeschaltet und das bereits kaum hörbare Ultrabook verstummt nahezu vollständig. Das ist sehr praktisch, wenn man in einer ruhigen Umgebung (Bibliothek usw.) arbeitet. Einziger Nachteil: das Samsung Ultrabook wird in Punkto Leistung auf das Minimum heruntergefahren und arbeitet nur noch sehr träge. Zum Schreiben, Surfen, Lesen oder Video schauen reicht es aber weiterhin.

Die Tasten des Samsung 5 Ultra NP530U3C sind gewohnt flach und lassen sich leicht drücken.
Die Tasten des Samsung 5 Ultra NP530U3C sind gewohnt flach und lassen sich leicht drücken.
Interessant ist die FN-Taste für den lautlosen Betrieb. Der Lüfter wird einfach abgeschaltet und läuft nicht konstant durch.
Interessant ist die FN-Taste für den lautlosen Betrieb. Der Lüfter wird einfach abgeschaltet und läuft nicht konstant durch.

Prozessor: Intel Core i7 3517U (2x 1,9 GHz, Ultra-Low-Voltage)

Der Prozessor! In Sachen Bildbearbeitung und Arbeitsgeschwindigkeit die wichtigste Entscheidung. Die Suche nach dem richtigen Prozessor ist gar nicht so schwer. Sie ist dann nicht schwer, wenn man sich nicht von der Flut und Menge verschiedener Modelle verwirren lässt, denn selbst als Betreiber von PC-Erfahrung.de, der sich tagtäglich mit der Materie auseinandersetzt, kann nicht sofort den perfekten Prozessor aus dem Ärmel schütteln.

Intel Core i7 3517U Low Voltage

Hier ein paar wenige Tricks, wie ich vorgegangen bin. Ich habe die geeignete CPU gefunden, ohne Unmengen an Testberichten inkl. Benchmarks in den unterschiedlichsten Bereichen durchzulesen oder die technischen Daten einer CPU bis ins Detail zu vergleichen.

  • Stromsparend: gesucht wird eine energieeffiziente CPU. Hierfür bieten sich Ultra-Low-Voltage-Prozessoren an. Das sind Prozessoren mit einer TDP unterhalb von 25 Watt. Also immer brav den Stromverbrauch im Blick behalten. 
  • Aktualität: orientiert Euch daran, welche Modelle zur Zeit aktuell sind. Bei Intel sind dies momentan die Core i3/i5/i7 der dritten Generation (sprich Core iX 3xxx) und bei AMD die A4/A6/A8/A10 der 5000er Serie.
  • Leistung:
    Schritt 1: man sucht sich die jeweiligen Mittel- bis High-End-Klasse heraus. Also Finger weg von Einsteiger-Modellen wie Pentium- und Celeron- bzw. AMD A4-Modelle. Wir wollen schließlich länger was davon haben und die Rosinen vergangener Tage zu finden macht es unnötig kompliziert.
    Schritt 2: PassMark-Werte von http://www.cpubenchmark.net/ als Referenzwerte verwenden.

Gerade der letzte Punkt hat es enorm vereinfacht. Soll es ein Core i3, i5 oder doch i7 sein? Wie viel langsamer sind eigentlich die Low-Voltage-Prozessoren im Vergleich zu normalen Notebook-Prozessoren? Oder soll es nicht vielleicht doch eine richtige Desktop-CPU sein? Dual-Core oder Quad-Core? Fragen über Fragen und letztendlich entscheidet die Leistung. Nicht der Name, nicht die Anzahl der Kerne oder Extrem stromsparend. Und genau hier hilft der PassMark-Wert von cpubenchmark.net.

Aktuelle Intel Notebook-Prozessoren im Vergleich

Wie man anhand der obigen Tabelle sieht gibt es Low-Voltage-Modelle für den Core i3, i5 und i7. Sie sind anhand des Kürzels U zu erkennen. Die normalen Notebook-Prozessoren anhand des Kürzels M. Anhand des PassMark-Wertes wird schnell klar, dass ein Intel Core i3 und i5 nur als M-Variante in Frage kommt, da die Low-Voltage-Modelle zu langsam sind. Besonders beeindruckend ist die Leistung des Vierkern-Prozessors Core i7 3630QM, der aber auch wesentlich mehr Strom verbraucht. Er scheidet also wegen der fehlenden Energie-Effizienz aus.

Aufgrund der Vergleichstabelle habe ich mich für den Intel Core i7 3517U entschieden. Es handelt sich zwar nur um einen Dual-Core-Prozessor, aber er ist extrem stromsparend (17 Watt TDP) und erreicht mit 3800 PassMark-Punkten in etwa die Leistung eines Intel Core i5 3210M.

Nahezu lautloser Betrieb dank Ultra-Low-Voltage CPU

In der Praxis zeigt sich, dass das Ultrabook extrem leise im Betrieb ist. In Verbindung mit der Funktionstaste zum nahezu lautlosen Betrieb ist ein Arbeiten fast ohne Geräuschentwicklung möglich, was auch der lautlosen SSD-Festplatte zu verdanken ist.

CPU-Z Intel Core i7 3517U
CPU-Z Intel Core i7 3517U
CPU-Z "Caches" - Intel Core i7 3517U, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
CPU-Z "Caches"
CPU-Z "Mainboard": Phoenix P08ABH - Intel Core i7 3517U, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
CPU-Z "Mainboard": Phoenix P08ABH
CPU-Z "Memory"
CPU-Z "Memory"
CPU-Z "SPD" RAM-Settings - Intel Core i7 3517U, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
CPU-Z "SPD" RAM-Settings
Windows-Leistungs-Index: die Intel HD 4000 ist der Flaschenhals - Intel Core i7 3517U, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Windows-Leistungs-Index: die Intel HD 4000 ist der Flaschenhals
Vorteil einer potenten Ultra-Low-Voltage CPU: der Prozessor schnurrt bei 0,77 GHz vor sich hin - Intel Core i7 3517U, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Vorteil einer potenten Ultra-Low-Voltage CPU: der Prozessor schnurrt bei 0,77 GHz vor sich hin
Prozessor-Benchmark Cinebench: Der Core i7 3517U erreicht 1.4 Punkte ist deutlich langsamer als ein High-End-Desktop-Prozessor
Prozessor-Benchmark Cinebench: Der Core i7 3517U erreicht 1.4 Punkte ist deutlich langsamer als ein High-End-Desktop-Prozessor
Der Vorgänger: Der Intel Core 2 Duo T7500 schafft 0.8 Punkte Cinebench
Der Vorgänger: Der Intel Core 2 Duo T7500 schafft 0.8 Punkte Cinebench

Arbeitsspeicher: 4 GB gelötet, 1 Steckplatz, maximale Erweiterbarkeit bis 8 GB RAM

Das Samsung Ultra 5 kommt standardmäßig mit fest verlötetem 4 GB Arbeitsspeicher in die Händlerregale. Zusätzlich ist ein weiterer RAM-Steckplatz vorhanden, so dass das Ultrabook auf bis zu 8 GB erweitert werden kann. In diesem Fall mit 4 GB PC12800 DDR Notebookspeicher. 8 GB sollte in Sachen Bildbearbeitung auch das mindeste sein, um flott die einzelnen Bilder bearbeiten zu können. Beim alten Lenovo Notebook waren die 2 GB Arbeitsspeicher schnell voll, so dass Daten (gerade das Bearbeiten der Nikon D5200 Bilder) auf die extrem langsame Festplatte ausgelagert wurden. Das Ergebnis: eine Arbeitssgeschwindigkeit, die das Beobachten von Schnecken-Wettrennen entspricht.

Speichererweiterung mit 4 GB PC12800 SoDimm - Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Speichererweiterung mit 4 GB PC12800 SoDimm
Rückseite geöffnet: Festplatte (HHD oder SSD), CPU und RAM - Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Rückseite geöffnet: Festplatte (HHD oder SSD), CPU und RAM

Festplatte: schnelle 128 GB SSD, Windows 8 bootet innerhalb 10 Sekunden

Eine SSD-Festplatte bringt das Ultrabook richtig in Fahrt, da sämtliche Zugriffe auf die Festplatte deutlich beschleunigt werden. Bei alten Systemen bringen die Windows-Updates, der Virenscanner oder die Indexierung (Windows Search) den Rechner nahezu zum Stillstand. Die Festplatte rödelt ununterbrochen und Windows bzw. Programme reagieren träge. Nicht im Samsung NP530U3C (A0LDE). In dieser Ausstattung ist eine Samsung 128 GB SSD (2,5 Zoll, SATA 6.0 Gbps, Modell MZ - 7PC1280/0KN) verbaut. Das Starten von Programmen oder Installationen sind absolut flott.

Hinzu kommt, dass eine SSD-Festplatte komplett lautlos ist, weniger Strom verbraucht und deutlich leichter als einer herkömmliche Festplatte ist.

Besonders beeindruckend ist, dass Windows 8 innerhalb von 10 Sekunden startet. Da kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus, da man es eigentlich gewohnt ist, erst noch mal den Kaffee aus der Küche zu holen, während der Rechner vor sich hin bootet. Respekt!

Die eingebaute Festplatte: Samsung SSD, 2,5 Zoll, 128 GB, SATA 6.0 Gbps, Modell MZ - 7PC1280/0KN- Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Die eingebaute Festplatte: Samsung SSD, 2,5 Zoll, 128 GB, SATA 6.0 Gbps, Modell MZ - 7PC1280/0KN
Leistungstest der SSD mittels HD Tune- Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Leistungstest der SSD mittels HD Tune
Deutlich langsame die alte IDE-Festplatte aus dem Lenovo Notebook- Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Deutlich langsame die alte IDE-Festplatte aus dem Lenovo Notebook

Video: Windows Boot innerhalb von 10 Sekunden

 

Benchmark-Bildbearbeitung: Nikon ViewNX 2 (24 MP RAW, Nikon D5200)

Lange Reden wurden geschwungen, theoretische Grundlagen erläutert und das Notebook ausführlich beschrieben. Wer es bis hierhin geschafft hat, hat sich durch diesen vielleicht etwas langen Artikel mühsam gekämpft und freut sich nun auf das Leistungsergebnis im Bildbearbeitungsprogramm Nikon ViewNX 2. Die große Frage zu Beginn war, welches PC-System für die Bearbeitung der 24 MP großen Nikon D5200 RAW Dateien geeignet ist. Fakt ist, dass es das 5 Jahre alte Lenovo Notebook mit einem Intel Core 2 Duo T7500 2 GHz und 2 GB nicht mehr war. Zu langsam war die RAW Entwicklung.

Doch wie schlägt sich das Samsung Ultra 5 mit Core i7 Prozessor? Hierfür wurde die Zeit gemessen, um mit der Bildbearbeitungssoftware Nikon ViewNX2 insgesamt 21 RAW Bilder (24 MP) in das JPEG-Format zu konvertieren. Als Vergleichssysteme wurden neben den beiden Notebooks zwei weitere typische Desktop-Systeme genommen, wie sie heute noch in ein und dem anderen Haushalt stehen.

PC vs. Ultra-/NetbookErgebnis in Minuten
Samsung Serie 5
(Intel Core i7 3517U 2x 1,9 GHz)
Diagrammbalken7:16 Min.
Arbeitsplatz-PC
(Intel Athlon II X4 640 4x 3,0 GHz)
Diagrammbalken11:50 Min.
Home-PC
(AMD Athlon 64 X2 5050e 2x 2,6 GHz)
Diagrammbalken17:50 Min.
Lenovo-Notebook
(Intel Core 2 Duo T7300 2x 2,0 GHz)
Diagrammbalken20:08 Min

Das erfreuliche Ergebnis ist, dass das Samsung Ultrabook fast drei Mal so schnell wie das alte Lenovo-Notebook ist. Somit hat sich schon einmal die Neuanschaffung gelohnt, obwohl 7:16 Minuten immer noch viel Zeit zum Kaffee-Trinken darstellen. Schnelle Quad-Core-Prozessoren aus dem Desktop- oder sogar Server-Bereich gehen hier sicherlich noch schneller ans Werk.

Erstaunlich ist, dass eine so unscheinbare CPU wie der Intel Core i7 3517U mit seinem geringen Takt, niedrigen Stromverbrauch und gerade einmal zwei Kernen so leistungsstark ist. Er kann einen echten Vierkerner wie den Athlon II X4 640 mit satten 3 GHz deutlich abhängen. Ein tolles Ergebnis!

Taskmanager: Auslastung des Samsung Ultrabooks mit Nikon ViewNX 2 (Nikon D5200)
Taskmanager: Auslastung des Samsung Ultrabooks mit Nikon ViewNX 2
Taskmanager: Auslastung des Arbeitsplatz-PC mit Nikon ViewNX 2 (Nikon D5200)
Taskmanager: Auslastung des Arbeitsplatz-PC mit Nikon ViewNX 2
Taskmanager: Auslastung des Home-PC mit Nikon ViewNX 2 (Nikon D5200)
Taskmanager: Auslastung des Home-PC mit Nikon ViewNX 2
Taskmanager: Auslastung des Lenovo Notebooks mit Nikon ViewNX 2 (Nikon D5200)
Taskmanager: Auslastung des Lenovo Notebooks mit Nikon ViewNX 2

Auch die RAW-Entwicklung in ViewNX 2 ist sehr flott. Im Vergleich dazu verzögerte sich die Bildbearbeitung auf dem alten Lenovo-Notebook extrem, was nun nicht mehr der Fall ist. Ausgiebig viel Arbeitsspeicher, eine ordentliche CPU und schnelle Festplatte bilden hierfür die Grundlage.

In folgendem Video soll die Arbeitssgeschwindigkeit verdeutlicht werden.

Video: Leistung in Nikon ViewNX 2 im Vergleich mehrerer PC-Systeme

 

Grafikkarte: Intel HD 4000

GPU-Z: Die verbaute Grafikkarte ist eine Intel HD 4000
GPU-Z: Die verbaute Grafikkarte ist eine Intel HD 4000
GPU-Z "Sensors" der Intel HD 4000
GPU-Z "Sensors" der Intel HD 4000
Benchmark 3D Mark: 533 Punkte. Kurz gesagt: es war eine Dia-Show - Intel HD 4000, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Benchmark 3D Mark: 533 Punkte. Kurz gesagt: es war eine Dia-Show
Benchmark 3D Mark 11: 665 Punkte. Kurz gesagt: nicht viel besser als im 3D Mark - Intel HD 4000, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Benchmark 3D Mark 11: 665 Punkte. Kurz gesagt: nicht viel besser als im 3D Mark
Benchmark 3D Mark Vantage: 3495 Punkte. Wir kommen der spielbaren 3D Welt etwas näher - Intel HD 4000, Samsung 5 Ultra NP530U3C(A0LDE)
Benchmark 3D Mark Vantage: 3495 Punkte. Wir kommen der spielbaren 3D Welt etwas näher.

Die Grafikkarte kann vernachlässigt werden und wird nur de Vollständigkeit halber an dieser Stelle beschrieben. Die hat weder Auswirkung auf die Bildbearbeitungssoftware Nikon ViewNX 2 oder Photoshop noch ist sie bei einem Ultrabook in Sachen 3D-Spiele von Interesse. Wer spielen möchte, der sollte die Finger von einem Notebook lassen. Die Intel HD 4000 ist für 3D-Spiele kaum zu gebrauchen, was die Benchmarks aus dem Hause Futuremark verdeutlichen.

Benchmark-Ergebnisse:

3D Mark: http://www.3dmark.com/3dm/857377 

3D Mark 11: http://www.3dmark.com/3dm11/6797511 

3D Mark Vantage: http://www.3dmark.com/3dmv/4739242 

Fazit

Ich denke, an dieser Stelle ist genug geschrieben und erzählt. Daher meine Eindrücke stichwortartig aufgelistet:

+ Klein, handlich und kompakt
+ Schnelle Leistung (CPU, RAM und SSD-Festplatte)
+ Einsatz für Bildbearbeitung und Videoschnitt problemlos möglich
+ Angenehm leise bis nahezu lautlos

- Display mit vielen Nachteilen (pixelig, Kristalleffekt)
- Onboard-Grafikkarte nicht brauchbar

Linux-Installation

Zu Beginn dieses Artikels wurde angekündigt, in welcher Form das Samsung Ultra 5 mit Linux kompatibel ist. Um den Rahmen dieses Artikels nicht zu sprengen, wurde sich dieses Thema in folgendem Artikel angenommen: Ubuntu 13 Installation auf Samsung NP530U3C A0LDE Ultrabook