Newsarchiv PC-Erfahrung.de - 2005 Oktober

31.10.2005 "Artikel Linux - Fluxbox Window Manager online"

Fluxbox ist ein kleiner, schlanker Window Manager, der sehr wenig Ressourcen in Anspruch nimmt, da er lediglich die klassischen Aufgaben eines Window Managers übernimmt: nämlich die Verwaltung der grafischen Oberfläche. Fluxbox kommt daher nur mit ganz wenigen, einfachen Programmen daher und besitzt noch nicht mal einen Dateibrowser. Trotzdem bietet Fluxbox viele Styles und Themes an, so dass man seinen Desktop individuell einrichten kann. Mehr Infos zu diesem WM findet Ihr hier:Fluxbox Window Manager

28.10.2005 "Aufruf an PC-Besitzer: Kauft Euch abschaltbare Stromsteckleisten"

Angesichts der drohenden Klimakatastrophe richtet Fujitsu Siemens an alle PC-Besitzer den Appell, ihre Rechner und Geräte nachts auszuschalten und nicht im Stand-By laufen zu lassen. Obwohl der PC, Monitor oder Drucker ausgeschaltet zu sein scheint, wird Strom verbraucht. Mit einem herkömmlichen Messgerät aus dem Baumarkt (ca. 20 Euro) kann man nachmessen, dass 30 Watt Stromverbrauch bei ausgeschaltetem Zustand keine Seltenheit sind. Das führt zum einen dazu, dass unnötig die eigene Geldbörse strapaziert wird und zum anderen, dass in den Energiewerken bis zu 220.000 Tonnen Carbon Dioxide produziert werden. Link bei GMX

28.10.2005 "Der "Mac Mini" von AMD - WebDT 168"

Mit gerade einmal 2,4 Watt Gesamtverbrauch ist der WebDT 168 ein richtiges Stromwunder, denn selbst die stromsparensten Prozessoren können einen solchen Wert kaum erreichen. Der WebDT 168 ist ein Internet-/Multimedia-PC aus dem Hause AMD, der dem Mac Mini sehr ähnlich ist. Mit einem AMD Goede LX800 500 Mhz Prozessor ist das System aber sehr schwachbrüstig und gleicht der Leistung eines 6 jahre alten PC-Systems. Für das Surfen im Internet reicht die Leistung aus, für mehr leider aber nicht. Link auf tomshardware.de

27.10.2005 "Wahnsinn: X1800 XT mit 1,0 Ghz Chip- und 1,88 Ghz Speichertakt"

Wie ATI stolz verkündete, haben es zwei Finnen geschaft, die X1800 XT stabil auf über 1 Ghz Chip- und 1,881 Ghz Speichertakt zu übertakten. Laut der beiden Finnen läuft die Karte stabil, es gäbe im Betrieb keine Probleme. Die Übertaktung soll der Karte keine Probleme bereiten.Wenn man bedenkt, dass die Karte normalerweise "nur" mit 650 Mhz Chip- und 1500 Mhz Speichertakt läuft, ist es schon eine beachtliche Leistung. Die Übertaktung auf über 1 GHz war nur durch eine aufwändige Kühlung (Liquid Nitrogen Cooling-System, Stickstoffkühlung!) auf 80 Grad unter Null möglich. In den kommenden Wochen wollen die beiden Finnen noch einen Schritt weiter gehen und den Grafikchip weiter übertakten."Es ist beeindruckend zu sehen, dass die Architektur von Radeon X1800 XT es erlaubt, eine Kern-Geschwindigkeit von über 1 GHz zu erreichen. Das übertrifft bei weitem die Spezifikationen der Speichereinheiten", so Stan Ossias, Senior Product Manager, Desktop Products bei ATI.

27.10.2005 "GDDR4 - Erste Grafikspeicher-Muster von Samsung"

Ab 2006 sollen die ersten Grafikkarten mit GDDR4-Speicher auf den Markt kommen und damit eine deutlich höhere Leistung erzielen können. Samsung will Partnern bereits erste Muster des neuen Grafikspeicher-Typs zwecks Tests geliefert haben. GDDR4 steht für "Graphics Double Data Rate 4th Generation" und tritt die Nachfolge des aktuell in Mittel- und Oberklasse-Grafikkarten zu findenden GDDR3-Speichers an. Bewältigte GDDR3 noch bis zu 1,6 GBit/s, schafft es GDDR4 auf 2,5 GBit/s. Diese Steigerung wird Samsung zufolge möglich, weil es dank DBI (Data Bus Inversion) und Multi-Preamble erstmals keine Verzögerungen bei den Datentransfers mehr gebe. Die Leistung soll noch gesteigert werden, Samsung hofft bis Ende 2005 auch noch erste Muster von GDDR4-Speicher mit 2,8 GBit/s fertigen zu können. Im zweiten Quartal 2006 soll dann schließlich die GDDR4-Massenfertigung beginnen. Das Unternehmen erwartet, dass der Markt für High-End-Grafikkarten im zweiten Halbjahr 2006 enorm wächst.[1] GOLEM

25.10.2005 "OC Ergebnisse des Intel 65nm Cedar Mill PIV 3.6Ghz"

Die Kollegen von Anandtech hatten die Gelegenheit, Intels neuen 65nm Cedar Mill Prozessor in Form eines Engineering Samples zu testen und haben dabei, neben Stromverbrauchsmessungen auch getestet, wie gut der neue 65nm PIV zu übertakten ist.Die Ergebnisse dabei waren durchaus respektabel: so lieft der 3.6Ghz Cedar Mill ohne Spannungserhöhung (!) mit 4.25Ghz stabil. Eine geringe Spannungserhöhung um 0,1125V brachte einen Takt von 4.5Ghz hervor. Alles darüber lies sich dann nicht mehr stabil betreiben. Bei 4.7Ghz war nur noch ein POST möglich.Die Netburst Architektur geht damit in die letzte Runde. Denn ab Mitte nächsten Jahres kommt die effektivere Pentium-M Architektur in abgewandelter Form in die DesktopPCs. Eine nette Randnotiz hat Anandtech noch bemerkt; so wird Intel diesesmal einen Teufel tun, die CedarMill Cores voll auszureizen, weil Intel keinesfalls wieder in die Situation geraten möchte, dass die kommende CPU Generation (basierend auf dem Pentium-M) langsamer ist, als die letzten Modelle der Vorgängergeneration.Wie sich mancher noch erinnert, war genau dies beim Pentium IV der Fall; die letzten Pentium3 Modelle waren allesamt deutlich leistungsfähiger als die ersten Modelle des Pentium IV.Für den Kunden bedeutet dies mitunter, beim Cedar Mill ein Schnäppchen machen zu können, sollte sich die gute Übertaktbarkeit auch in Zukunft bei den Serien-CPUs zeigen.[1] CedarMill Review von Anandtech

18.10.2005 "Artikel Cyrix MII online"

Im Jahr 1998 brachte Cyrix den Nachfolger des recht erfolgreichen 6x86MX auf den Markt, der gegen den AMD K6-2 und Intel Pentium II antreten sollte. Doch der Cyrix MII war eher ein Flop als dass er den Erfolg des Vorgängers hätte steigern können. Dies lag größtenteils an der Tatsache, dass Cyrix den 6x86MX nur sehr leicht modifizierte und diesen dann als MII verkaufte. Mehr zu diesem Prozessor unterCyrix MII.

17.10.2005 "Probleme mit Creative X-Fi Soundkarten und NForce4 Motherboards!"

Wie heute bekannt wurde, gibt es offensichtlich eine Reihe von Problemen, welche NForce4 User bei Nutzung einer Creative X-Fi Soundkarte zu erwarten haben.Darunter folgende:- das System kann einfrieren oder nicht booten- in der Systemsteuerung werden unbekannte Geräte angezeigt, es kommt zum BlueScreen- der Rechner rebootet permanent (wenn "automatischer Neustart" in den erweiterten Eigenschaften von System aktiviert wurde).Einige Mainboardhersteller haben bereits reagiert und liefern passende BIOS-Updates. Sollte ein Mainboard-Hersteller kein BIOS Update anbieten, sollte man sich mit dem Creative-Kundensupport in Verbindung setzen. Dieser bietet als Workaround ein Firmware-Update an..[1] Original Meldung im Creative-Forum[2] Meldung von P3DNow[3] Aktuelle Diskussion im PCE Forum

07.10.2005 "ATI macht Verluste"

ATI hat im vergangenen Schlussquartal seines Geschäftsjahres 470 Millionen US-Dollar umgesetzt. Das sind 172 Millionen US-Dollar weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres, wo der Umsatz 642 Millionen Dollar betrug. Sogar die bereits für Ende August nach unten korrigierten Umsatzerwartungen wurden noch untertroffen!Unterm Strich kam -- auch bedingt durch Abschreibungen auf Lagerbestände -- ein Verlust von103,5 Millionen US-Dollar heraus. Vor einem Jahr konnte das Unternehmen noch 61,2 Millionen US-Dollar in schwarzen Zahlen schreiben. Im gesamten Geschäfts wuchs der Umsatz im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr um 11 Prozent auf 2,22 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn ging von 205 Millionen auf 17 Millionen US-Dollar zurück. Für das laufende Quartal erwartet ATI 15 Prozent mehr Umsatz gegenüber dem Ende August abgeschlossenen Vierteljahr.

04.10.2005 "Logitech G7 Cordless Lasermaus - 2000 dpi"

Für den ambitionierten 3D-Spieler gibt es nun bei Caseking.de eine kabellose Lasermaus mit einer Auflösung von 2000dpi. Somit ist eine absolut präzise Steuerung über die Maus gegeben, wobei der User mithilfe der "on-the-fly sensitivity adjustment"-Technik die Möglichkeit hat, die Auflösung auf 400, 800 und 2000 dpi einszustellen. Hier die wichtigsten Daten im Überblick:# Auflösung: 400 dpi, 800 dpi, 2000 dpi# Bildverarbeitung: 6,4 Megapixel/Sekunde# Max. Beschleunigung: 20 G# Max. Geschwindigkeit: 1,15-1,65 m/Sekunde (abhängig von der Oberfläche)# "on-the-fly sensitivity adjustment"# LED zur Auflösungsanzeuge# USB-Datenformat: 12 bit/Achse# USB-Report-Rate: 500/Sekunde# USB-Datendurchsatz: 12.000 bit/Sekunde# Tasten: 6 + 4-Wege-Tastenrad

04.10.2005 "Umfassender Overclocking Guide von Anandtech"

Anandtech hat zum Thema Overclocking einen umfassenden und vollständigen Guide verfasst. So wird, neben einem kurzem Rückblick in die goldenen Celeron 300A Zeiten, durchleuchtet, auf was es bei diesem Thema aktuell ankommt und welche Strategien (teurer OC Speicher, oder doch lieber eine schnellere GPU?) anzuraten sind.Empfehlenswert ist insbesondere der einleitende Teil in welchem die einzelnen Komponenten hinterfragt werden, sowie das Schlußwort.[1] OC-Guide von Anandtech