Infos zur Geforce FX 5700: Bilder, Benchmarks, Technische Daten

Nvidia hat nun die Geforce FX-Serie durch überarbeitete Modelle erweitert. Mit der Einführung von Nvidia's DirectX 9-Grafikkarten hatte der Endanwender die Wahl zwischen einer FX 5200 für den günstigen Einstiegsmarkt, einer FX 5600 für den allgemeinen Mainstreammarkt und einer FX 5800 bzw. 5900 für den absoluten High-End-Markt. Bei dieser großen Auswahl an Nvidia-Karten stellte die Geforce FX 5600 den besten Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und Preis dar und hatte somit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Nvidia-Karten. Zwar konnte die Geforce FX 5600 gute Ergebnisse in älteren DirectX 7- und 8-Anwendungen verbuchen, doch in modernen DirectX 9-Anwendungen brach die Leistung drastisch ein. Dies führte dazu, dass viele zu den Radeon-Karte von der kanadischen Konkurrenz ATI griffen.

Geforce FX 5700

Die Geforce FX 5700 löst die FX 5600 ab

Der Grund für diesen drastischen Leistungseinbruch unter DirectX 9-Anwendungen war auf die schlecht optimierte Shader-Einheit. Nvidia nannte die erste Version dieser Einheit CineFX 1.0. Nun hat Nvidia den Nachfolger der Geforce FX 5600 unter dem Namen FX 5700 veröffentlicht, wo man hauptsächlich diesen Nachteil zu korrigieren versucht hat. Die Geforce FX 5700 besitzt nun die 2. Version der CineFX-Einheit, was einen deutlichen Leistungsschub unter DirectX 9-Anwendungen verspricht.

Technische Eigenschaften

Der Geforce FX 5700 ist auch unter dem Codenamen NV36 bekannt, woraus man direkt schließen kann, dass er ein überarbeiteter Grafikchip ist, denn der FX 5600 hörte noch auf dem Namen NV31. Dir wichtigste Erneuerung des Geforce FX 5700 ist die implementierte CineFX 2.0-Engine, welche die überarbeiteten Shader-Einheiten beinhaltet. Dies liegt daran, dass der Geforce FX 5700 auf der Architektur des Geforce FX 5900 basiert. Da beim Geforce FX 5600 die mangelnd optimierte Shader-Einheit Grund für die schlechte Performance war, soll die CineFX 2.0-Engine für einen deutlichen Leistungsschub sorgen. Die überarbeitete Shader-Einheit spiegelt sich auch in der Komplexität der Chip-Architektur wieder, denn die Anzahl der Transistoren konnte von 80 auf 82 Millionen gesteigert werden.

Geforce FX 5700

Geforce FX 5700 kommt mit einer überarbeiteten Shader-Einheit daher und verspricht somit eine deutlich besser Performance als der Vorgänger.

Neben der CineFX 2.0-Engine unterscheidet sich die Geforce FX 5700 noch in den höheren Taktraten zu dem Vorgänger FX 5600. Ansonsten bleibt alles beim alten. Genau wie bei der FX 5600 besitzt die FX 5700 auch nur die Hälfte der 8 Pixel-Shader, die in den High-End-Modelle der FX-Serie zum Einsatz kommen. Dies ist auch ein Grund zu sagen, dass die FX 5700 doch ein wenig eingeschränkt ist, denn gerade der Speicherdurchsatz ist in aktuellen 3D-Spielen oftmals der Flaschenhals.

Geforce FX 5700 und FX 5700 Ultra

Zwar hat Nivida nur die schnellere Ultra-Version auf dem Markt gebracht, trotzdem sind schon einige Details über das Non-Ultra-Modell im Umlauf. So muss die normale Geforce FX 5700 mit herkömmlichen DDR1-Speicher auskommen, wo die FX 5700 Ultra mit schnellerem DDR2-Speicher bestückt wird. DDR1-Speicher wird aus dem Grund auf die Non-Ultra verbaut, weil der Speicher günstiger ist und somit die Non-Ultra in einer niedrigeren Preisregion angeboten werden kann.

  FX 5600 FX 5600 Ultra FX 5700 FX 5700 Ultra
Chiptakt 350 Mhz 375 Mhz 425 Mhz 475 Mhz
Speichertakt 550 Mhz 700 Mhz 600 Mhz 900 Mhz
Speicherart DDR DDR DDR I DDR II
Pixel-Pipelines 4 (2x2) 4 (2x2) 4 (2x2) 4 (2x2)
Transistoren 80 Millionen 80 Millionen 82 Millionen 82 Millionen
DirectX-Version 9 9 9 9

Ein weiterer Unterschied beider Modelle liegt in den Taktraten. Die Geforce FX 5700 Ultra wird mit einem Chip- und Speichertakt von 475 und 900 Mhz getaktet. Wie hoch die Taktraten bei der Non-Ultra liegen, ist leider noch nicht bekannt.

Geforce FX 5700

Die Non-Ultra-Version der FX 5700 kommt mit einem deutlich
kleineren Luftkühler aus.

Technischer Überblick

Geforce FX 5700

  • FX 5700 und FX 5700 Ultra
  • Veröffentlicht Oktober 2003
  • Technologie: 0.13µm
  • 82 Mio. Transistoren
  • Chiptakt: 475 Mhz (Ultra)
  • 256-Bit-GPU
  • 4 Pixel Pipelines
  • Speichertakt: 900 Mhz (Ultra)
  • DDR und DDR2-Speicher
  • 128-Bit-Speicherbus
  • CineFX 2.0 wurde mit "UltraShadow" erweitert
  • IntelliSample HCT (High Compression Technology)